Entsafter
Zuletzt aktualisiert: 14. Juli 2020

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Entsafter sind die perfekten Küchengeräte, um frischen, gesunden Saft herzustellen und sollten in keinem Haushalt fehlen. Sie können auch härtere Früchte oder Gemüse in kürzester Zeit auszupressen und arbeiten sehr schonend und effizient. Anders als bei Mixern erhält man beim Entsaften wirklich nur den reinen Saft, der mit wertvollen Vitaminen und Nährstoffen angereichert ist.

In unserem Entsafter Test 2020 findest du Antworten auf alle Fragen rund um den Entsafter. Wir vergleichen Saftpressen mit Zentrifugen und erwägen die jeweiligen Vorzüge und Nachteile gegeneinander ab. Zudem erläutern wir dir, welche Modelle für welche Obst- und Gemüsesorten am besten geeignet sind. Unser Ziel ist es, dir alle notwendigen Informationen für einen gelungenen Kaufentscheid zu vermitteln.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Entsafter kannst du in kürzester Zeit reinen, frischen Saft herstellen. Bei einigen Geräten hast du sogar die Möglichkeit, die Dickflüssigkeit deines Saftes einzustellen.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten: Saftpressen und Zentrifugen. Der zentrale Unterschied hierbei liegt in der Technik, wie das Obst oder Gemüse entsaftet wird.
  • Mit einem Entsafter kannst du aus fast allen Früchte- und Gemüsesorten den Saft gewinnen. Einzig bei stärkehaltigen Früchten, wie Bananen, Avocados oder Rhabarber, wird das Entsaften schwierig.

Entsafter Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Entsafter für Gemüsesäfte

Der AMZCHEF Entsafter Slow Juicer besitzt eine 2-Gang-Steuerfunktion und ist somit optimal ausgerüstet um jegliche Art von Gemüse zu entsaften. Der SOFT Modus kann für weiches Gemüse wie Sellerie oder Gurke eingesetzt werden. Mit dem HARD Modus kannst du sogar Karotten, Ingwer und Grünkohl entsaften. Auch Blattgemüse stell für den AMZCHEF Slow Juicer kein Problem dar.

Dank der integrierten Silikonhülle wird der Oxidationsprozess in die Länge gezogen und der Saft kann im Kühlschrank bis zu 72 Stunden frisch gehalten werden. Zudem ist dieses Gerät mit höchstens 60 Dezibel ziemlich leise. Dank dem geringen Umfang dieses AMZCHEF Slow Juicers, passt er in jede Küche.

Der beste Entsafter für das kleine Budget

Der Philips HR1832/00 Viva Collection Entsafter glänzt mit dem dem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und der schnellen Reinigungstechnologie. Zudem kann man direkt in das Glas entsaften und muss den Behälter nicht zuerst noch umleeren. Dazu ist auch ein Tropf-Stopp integriert, der das Tropfen von Saft verhindert.

Trotz des kleinen Preises bietet dieser Entsafter also Einiges. Dank dem extra grossen Einfüllschacht ist das Entsaften von ganzen Früchten möglich. Pro Durchgang können bis zu 1.5 Liter Saft hergestellt werden. Ausserdem ist dank der QuickClean-Technologie von Philips eine Reinigung innerhalb einer Minute realisierbar.

Der beste Entsafter für Frühaufsteher

Der Panasonic Slow Juicer MJ-L700KXE zeichnet sich durch seine besonders schonende Presstechnologie aus. Durch die langsame Arbeitsweise werden auch die Betriebsgeräusche stark reduziert. Zudem verfügt dieser Entsafter über eine extra grosse Einfüllöffnung, mit dem du ganze Früchte und Gemüse entsaften kannst.

Durch das schonende Entsaften bleiben alle Nährstoffe und Vitamine im Saft enthalten. Auch die Saftausbeute ist beim Panasonic Slow Juicer besonders gross. Zudem enthält er einen auswechselbaren Aufsatz, damit auch tiefgefrorene Zutaten entsaftet werden können.

Kauf- und Bewertungskriterien für Entsafter

In diesem Abschnitt erfährst du, mit welchen Charakteristiken du dich vor einem Kauf auseinandersetzen solltest, um den für dich optimalen Entsafter zu akquirieren.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Saftpressen miteinander vergleichen kannst, umfassen:

Saftausbeute

Die Menge an Saft, welche ein Entsafter aus einer Frucht zu pressen vermag, ist hauptsächlich vom Zustand des Tresters abhängig. Je hochwertiger der Trester, desto mehr Flüssigkeit kann aus dem Obst und Gemüse geholt werden. Trockene Früchtereste nach dem Entsaften sind ein Zeichen für die hohe Qualität des Tresters.

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Die neueren Entsafter arbeiten etwas langsamer, um das Obst oder Gemüse möglichst schonend auszupressen und so eine maximale Saftausbeute zu erzielen.

Bei einer zu hohen Geschwindigkeit geht sowohl Saft als auch wertvolle Vitamine verloren.

Der Tresterbehälter des Entsafters sollte genug gross sein, um so viel Früchte wie möglich auf einmal zu verarbeiten. Somit musst du den Auffangbehälter nicht ständig entleeren und auch die Reinigung wird dir erleichtert.

Leistung

Die Leistung ist aus dem Zeitaufwand und der Saftmenge zu kalkulieren. Effiziente Entsafter pressen in wenigen Sekunden kiloweise Obst, leistungsschwächere brauchen für die gleiche Menge Saft mehrere Minuten.

Saftpressen arbeiten mit einer niedrigeren Drehzahl und sind daher besonders schonend.

Der Entsafter sollte also einen leistungsfähigen Motor mit einer hohen Watt-Leistung besitzen, um die Zentrifuge effizient antreiben zu können.

Am besten greifst du zu einem Slow Juicer. Diese Geräte sind sehr leistungsstark, drehen jedoch langsamer. Je weniger Umdrehungen pro Minute, desto besser für die Saftqualität. Bei zu grosser Geschwindigkeit erhitzt sich der Entsafter und die Wärme zerstört wertvolle Vitamine und Nährstoffe.

Lautstärke

Da diese Pressgeräte hauptsächlich früh am Morgen zum Einsatz kommen, ist die Lautstärke des Entsafters ist für viele ein wichtiges Kaufkriterium.

Moderne Entsafter sind sehr geräuscharm. Sogar solche mit leistungsstarkem Motor verursachen nur noch wenig Lärm.

Am leisesten sind Slow Juicer. Allgemein sind Zentrifugen lauter als Saftpressen, einige Zentrifugen erreichen eine Lautstärke von bis zu 85 Dezibel. Da kann man sich bei einem Meter Entfernung nur mit lauter Stimme unterhalten.

Gehäusematerial

Idealerweise ist dein Entsafter aus Edelstahl oder Kunststoff gefertigt. Diese Materialien bieten optimale Stabilität und eine gute Standfestigkeit. Zudem solltest du auf scharfe Klingen und ein gutes Sieb achten.

In der Regel sind Entsafter aus Edelstahl stabiler als Geräte aus Kunststoff.

Die teuersten Entsafter und Slow Juicer bestehen aus Vollmetall.

Ein Nachteil am Edelstahlgehäuse ist, dass das Material oftmals sehr kratzempfindlich ist. Bei der Reinigung also lieber zu einem Mikrofaser-Lappen als zu einem Schwamm greifen.

Einfachheit der Reinigung

Die meisten Entsafter besten aus mehreren Teilen, die man auseinandernehmen und einzeln reinigen kann. Einige Geräte sind nicht spülmaschinengeeignet und können nur von Hand gewaschen werden. Darauf solltest du vor dem Kauf unbedingt achten.

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Bei einigen Entsaftern is eine QuickClean-Technologie integriert.

Dazu füllst du einfach Wasser mit etwas Seife in deinen Entsafter und lässt ihn laufen. Nach nur einer Minute ist er wieder blitzsauber.

Teurere Geräte aus Metall oder Edelstahl sind so konstruiert, dass sich kein Schmutz oder Fruchtreste in Ecken oder Kanten absetzen kann. Du brauchst also nicht einmal die Spülmaschine um einen solchen Entsafter zu säubern. Ein Durchgang mit Wasser reicht völlig aus.

Entscheidung: Welche Arten von Entsaftern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du dir einen Entsafter zulegen willst, gibt es zwei Produktarten, zwischen denen du dich entscheiden kannst:

Art Vorteile Nachteile
Saftpressen hohe Qualität, vitamin- und nährstoffreich, lange Haltbarkeit kostspieliger, zeitintensiver
Zentrifugen effizient, platzsparend, grosse Saftausbeute Vitamine werden geschädigt, schnelle Oxidation, laut

Der zentrale Unterschied von Zentrifugen und Saftpressen liegt in der Technik, das Obst oder Gemüse zu entsaften. Im Folgenden findest du detaillierte Erläuterungen der jeweiligen Modelle.

Zentrifugen

Zentrifugen

Zentrifugen zerkleinern Obst oder Gemüse zuerst mit einer Reibscheibe. Diese dreht sich mit bis zu tausend Umdrehungen pro Minute und zerkleinert so die Fruchtteile. Die verschnittenen Zutaten werden dann gegen ein Sieb geschleudert und mittels der Zentrifugalkraft ausgepresst.

Entsafter mit Zentrifugensystem sind die effektivste Entsafter-Art. Sie arbeiten schneller als Pressen und haben eine beachtliche Saftausbeute. Jedoch sind sie auch viel lauter. Die Geräte sind meistens klein und handlich. Der fehlende Platz in der Küche stellt bei diesen Geräten also selten ein Problem dar.

Vorteile
  • effizient
  • grosse Saftausbeute
  • klein und handlich
Nachteile
  • laut
  • schnelle Oxidation
  • Vitamine werden geschädigt

Zentrifugenentsafter werden häufig in professionellen Küchen eingesetzt, da sie in kurzer Zeit viel Saft pressen können. Allerdings wird dabei viel Sauerstoff unter den Saft gemischt, wodurch das Getränk schneller oxidiert und daher direkt nach der Zubereitung getrunken werden sollte.

Geräte mit Zentrifugensystem sind bestens geeignet um auch hartes Obst und Gemüse zu entsaften. Schwieriger wird es mit kleineren Zutaten wie Beeren oder Blattgemüse. Zudem werden durch die hohe Drehzahl oftmals wichtige Vitamine geschädigt.

Die Reibscheibe eines Zentrifugalentsafters kann entweder ein zylinder- oder kegelförmiges Sieb enthalten. Dabei haben sich Entsafter mit zylinderförmigem Sieb mehr bewährt in Betracht der Saftmenge. Allgemein sind Zentrifugen um einiges günstiger als Saftpressen.

Saftpressen

Saftpressen

Saftpressen oder Slow Juicer arbeiten mit ein oder zwei Presswalzen. Diese Presschnecken zerreiben die Zutaten mit niedriger Geschwindigkeit und pressen somit besonders schonend den Saft aus den Obst- und Gemüsezellen.

Nach dem Entsaften wird der Brei durchmischt und durch ein Sieb gepresst. Die Saftausbeute zeichnet sich durch die grosse Menge sowie durch die Qualität aus, welche man an der Homogenität des Saftes bestimmen kann.

Vorteile
  • besonders schonende Saftgewinnung
  • hohe Qualität
  • lange Haltbarkeit
Nachteile
  • benötigt mehr Zeit
  • kostspieliger
  • brauchen mehr Platz

Diese Art des Entsaften braucht zwar etwas länger, liefert jedoch besonders hochwertigen Saft. Durch das langsame Pressen gehen praktisch keine Vitamine und Nährstoffe verloren. Der Saft von einer Saftpresse ist also gesünder als von einer Zentrifuge.

Diese Geräte sind etwas grösser als Zentrifugenentsafter und kosten auch mehr. Dafür verursachen sie nur wenig Geräusche und können auch in der Früh ungehemmt eingesetzt werden. Zudem ist der Saft um einiges länger haltbar und oxidiert nicht so schnell wie der Saft einer Zentrifuge.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Entsafter ausführlich beantwortet

Wir haben dir hier die wichtigsten Fragen zusammengetragen und sie möglichst allumfassend beantwortet. Nach dieser Lektüre weisst du alles, was für einen Kauf eines Entsafters belangvoll sein könnte.

Welche Früchte und Gemüse kann ich mit einem Entsafter auspressen?

Ein guter Entsafter zeichnet sich dadurch aus, dass er möglichst viele Zutaten verarbeiten kann. Er sollte in der Lage sein, sowohl weiches, als auch hartes und chlorophyllhaltiges Obstgut zu zerkleinern und entsaften.

Obst-/ Gemüsesorte Eignung zum Entsaften
Äpfel ja
Ananas ja
Banane nein
Gurke ja
Sellerie ja
Grünkohl ja
Quitten ja
Avocado nein
Rhabarber nein
Spinat ja
Kirschen ja

Zu weichem Pressgut zählen beispielsweise Trauben, Tomaten, Orangen oder Kiwis. Karotten, Sellerie, Ingwer oder Nüsse gehören zu den härteren Zutaten und erfordern einen qualitativ hochwertigen Entsafter. Auch chlorophyllhaltiges Gemüse wie Spinat, Weizengras oder Mangold kann entsaftet werden.

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Zitrusfrüchte eignen sich besonders gut für frisch gepresste Säfte. In Kombination mit süsslicheren Früchten verleihen sie dem Saft eine säuerliche Note.
(Bildquelle: Ben Ashby / unsplash)

Grünes Gemüse ist sehr ballaststoffhaltig und eine beliebte Zutat für gesunde Säfte. Die wertvollen Vitamine sind unerlässlich für eine ausgeglichene Ernährung und Gesundheit.

Einige Entsafter können sogar stärkehaltige Obst- und Gemüsesorten entsaften. Dazu gehören Bananen, Mangos, Zuckerrohr, Avocados und Kürbis. Die Geräte können sogar einige Nusssorten verarbeiten und so beispielsweise aus Mandeln frische Mandelmilch herstellen.

In welcher Grösse sollte ich einen Entsafter kaufen?

Grundsätzlich sind Saftpressen grösser als Zentrifugen und benötigen mehr Platz in ihrer Küche. In welcher Grösse du einen Entsafter kaufst, ist also hauptsächlich vom verfügbaren freien Platz in deiner Wohnung abhängig.

Zudem solltest du dich auch mit der Grösse des Einfüllschachts auseinandersetzen. Grundsätzlich sollte der Einfüllschacht so gross wie möglich sein, damit du vor dem Entsaften nicht wertvolle Zeit verlierst, da du die Früchte klein schneiden musst.

Was kostet ein Entsafter?

Ein Entsafter kostet je nach Modell und Grösse von 40 bis 350 Euro. Grundsätzlich sind Slow Juicer, also Saftpressen, etwas teurer als Zentrifugen. Sie zeichnen sich dementsprechend auch durch eine höhere Qualität aus.

Typ Preis
Zentrifugenentsafter ab 40 Euro
Slow Juicer ab 90 Euro

In professionellen Küchen werden meisten Zentrifugen eingesetzt, da diese schneller eine grössere Menge von Saft herstellen können und zudem noch günstiger in der Anschaffung sind.

Wo kann ich einen Entsafter kaufen?

Entsafter findest du in jedem Detailhändler mit Elektronik- und Haushaltsabteilung. Unseren Recherchen zufolge werden über diese Online-Shops die meisten Saftpressen verkauft:

  • philips.de
  • kitchenaid.de
  • bosch.de
  • braun.de
  • severin.de
  • mediamarkt.de

Auch bei Internetriesen wie Amazon oder Ebay findest du eine grosse Auswahl an Entsaftern.

Welche Alternativen gibt es zu einem Entsafter?

Wenn dir ein Entsafter zu teuer ist, hast du drei kostengünstige Alternativen zur Auswahl, mit denen du ebenso Früchte und Gemüse entsaften kannst. Wir haben dir in der untenstehenden Tabelle die wichtigsten Information zusammengetragen.

Gerät Beschreibung
Dampfentsafter  Ein Dampfentsafter ist ein Gerät aus drei Töpfen. Das Wasser wird in den untersten Topf gefüllt und erwärmt. Der Wasserdampf steigt durch den mittleren in den obersten, gelöcherten Topf, wo die Früchte hereingelegt werden. Das Obst platzt durch die Hitze auf und der Saft fliesst nach unten ab.
Entsaften im Mixer Ein Mixer ist eigentlich nicht für das Entsaften von Früchten gedacht. Um dennoch den Saft zu erhalten, kannst du die gemixten Zutaten durch ein feines Sieb passieren lassen. Zudem ist ein Mixer vielseitig einsetzbar und sollte in keiner Küche fehlen.
Entsaften im Kochtopf Für ein Entsaften im Kochtopf eignen sich vor allem härteres Gemüse und Obst. Dieses wird zunächst geschält und klein geschnitten. Anschliessend wird es mit ein wenig Wasser aufgekocht und danach lässt du es für 20 Minuten köcheln. Zuletzt drückst du die nun weichen Früchte mit einem Passiertuch aus.

Ein Nachteil am Dampfentsafter ist, dass er ziemlich viel Platz braucht. Dafür kann er grosse Menge an Früchten auf einmal verarbeiten. Wie beim Entsaften im Kochtopf verlieren die Früchte auch beim Dampfentsafter wertvolle Vitamine und Mineralien durch das Erwärmen.

Wie verhindere ich eine Schaumbildung beim Entsaften?

Eine starke Schaumbildung beim Entsaften kann viele Ursachen haben. Grundsätzlich bildet die Zentrifugentechnik wesentlich mehr Schaum, als dies bei Saftpressen der Fall ist. Bei Zentrifugalentsaftern werden die zerkleinerten Zutaten mittels der Zentrifugalkraft durch ein Sieb gepresst. Dabei wird viel Sauerstoff in den Saft gemischt und das Getränk wird schaumiger.

Nicht mehr ganz frische Produkte erzeugen mehr Schaum und weniger Saft.

Ausserdem bilden einige Obst- und Gemüsesorten mehr Schaum als andere. Bei Birnen, Karotten, Melonen und Äpfel ist die Schaumbildung nur sehr gering. Beim Entsaften von Weizengras oder Kohl hingegen entsteht sehr viel Schaum.

Um eine Schaumbildung zu verhindern, solltest deine Reibscheibe immer gut gereinigt sein. Zudem solltest du wenn möglich eine langsame Geschwindigkeitsstufe wählen, da durch die langsame Rotation weniger Schaum entsteht.

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Ein Saft, der aus verschiedenen Früchten und Beeren besteht, schmeckt nicht nur lecker, sondern sieht auch super aus.
(Bildquelle: Krys Alex / unsplash)

Härtere Gemüsesorten (z.B. Karotten) erfordern jedoch eine höhere Geschwindigkeit und werden bei geringer Rotation nicht befriedigend entsaftet. Damit du eine starke Schaumbildung dennoch verhindern kannst, solltest du weiche und harte Zutaten getrennt entsaften und sie danach zusammenmixen.

Grundsätzlich ist der Schaum auch nicht schädlich, du kannst den also Problem mit dem Saft trinken. Wenn er dich stört, kannst du ihn auch ganz einfach mit einem Löffel abschöpfen. Ansonsten gibt es auch einige Entsafter, die einen Schaumabstreifer integriert haben.

Was mache ich mit den ausgepressten Obst- und Gemüseresten?

Die Obst- und Gemüsereste, die beim Entsaften anfallen, werfen die meisten in den Abfall oder in den Kompost. Es gibt jedoch einige Alternativen, wie du deine Fruchtresten wiederverwenden kannst. Wir stellen sie dir in der Folge kurz vor.

  1. Obstwähe:  Bei einer Wähe solltest du neben entsafteten auch frische Früchte reintun, da dein Gebäck ansonsten etwas zu trocken wird. Bei einem Kuchen kannst du die Fruchtresten unter den Teig mischen und erhältst einen leckeren, nicht zu süssen Kuchen.
  2. Dörrung zur Konservierung: Eine weitere Möglichkeit ist es die Obstresten zu dörren und diese zu konservieren. Die konservierten Früchte kannst du an einem späteren Zeitpunkt noch einkochen und zum Beispiel zu Marmelade verarbeiten.
  3. Marmelade: Viele Früchte kannst du nach dem Entsaften wiederverwertet. Aus Orangenschalen lässt sich beispielsweise eine leckere Marmelade herstellen. Du kannst eigentlich alle Obstresten einkochen und daraus einen Brotaufstrich herstellen.

Natürlich sind alle diese Wiederverwertungen etwas umständlich und du musst einige Stunden dazu aufwenden.

Sind Entsafter leicht zu bedienen?

Grundsätzlich sind die meisten Entsafter kinderleicht zu bedienen. Bei manuellen Geräten presst du die Frucht mit Druck aus. Bei elektronischen musst du die Früchte zuerst in Stücke schneiden, in den Einfüllschacht legen und auf Power drücken.

Pass auf, dass Kinder deinen Entsafter nicht in die Finger kriegen! In den Einfüllschacht passen nämlich nicht nur Früchte, sondern auch kleine Hände.

Zudem solltest du Frücht mit harten Schalen, wie eine Ananas, immer schälen, um den Entsafter nicht kaputt zu machen. Auch Zitrusfrüchte sollten geschält werden, da die Schale Bitterstoffe enthält, die deinen Saft ungeniessbar machen.

Wie gesund ist der frische Saft wirklich?

Wen du dir selber einen Saft presst, ist dies sehr gesund. Anders als wenn du einen fertigen Smoothie in einem Supermarkt kaufst, weisst du genau welche Inhaltsstoffe in deinem Saft enthalten sind.

Grundsätzlich sollte dein zu hundert Prozent aus frischen Früchten und Gemüse bestehen. Auf Zucker oder Konservierungsmittel solltest du verzichten. Um den Saft dünnflüssiger zu machen, kannst du Wasser oder pflanzliche Milch hinzufügen.

Du solltest es mit dem Saftkonsum nicht übertreiben. Mit der Zeit schadet die Fruchtsäure deinen Zähnen und Organen.

Aber Achtung: Du solltest nicht masslos Saft trinken. Obst enthält viel Fruchtzucker und -säuren. Somit kann zu viel Obst Diabetes und eine Verfettung der Leber begünstigen. Eine Menge von 400 bis 650 Gramm am Tag reicht für die tägliche Vitamindosis völlig aus.

Wie reinige ich einen Entsafter?

Deinen Entsafter solltest du nach jedem Gebrauch reinigen, damit die Fruchtreste sich nicht irgendwo festsetzen können und zu schimmeln beginnen. Mit dieser Schritt-für-Schritt Anleitung strahlt dein Entsafter wieder in vollem Glanz.

  1. Entsafter zerlegen: Zuerst musst du deinen Entsafter in seine Einzelteile zerlegen.
  2. Abspülen: Am besten spülst du die Einzelteile unverzüglich nach dem Gebrauch ab, da die Überreste schnell und hartnäckig antrocknen.
  3. Reinigen: Fülle die Spüle mit lauwarmem Wasser auf und füge Spülmittel hinzu. Am besten nimmst du zur Reinigung eine Bürste und keinen Schwamm, da dieser an den scharfen Ecken aufreissen könnte.
  4. Trocknen: Nachdem du alle Teile sorgfältige gereinigt hast, solltest du deinen Entsafter für einige Zeit trocknen lassen und wenn nötig mit einem Handtuch nachhelfen. Wichtig ist, dass alle Dichtungen sauber und trocken sind.

Wenn du es genau wissen möchtest, haben wir noch ein Video der genauen Reinigungsanleitung für dich herausgesucht:

Die meisten Entsafter kannst du auch in der Spülmaschine reinigen. Informiere dich aber unbedingt im Vorhinein über die Spülmaschinentauglichkeit! Dein Gerät kann sonst schwer geschädigt werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.fust.ch/de/alle-erhaeltlichen-entsaftertypen-im-portraet-_content—1–1264–350228.html

[2] https://www.philips.de/c-f/XC000007057/welches-obst-und-gemüse-kann-ich-mit-diesem-gerät-entsaften

[3] https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/entsafter-im-test-diese-machen-schnell-viel-saft

Bildquelle: belchonock/ 123rf.com

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Maria hat Ernährungspsychologie studiert und hilft mit ihren Artikeln Menschen dabei, ihre Ernährung umzustellen und dadurch zu mehr Energie und einem besseren Wohlbefinden zu gelangen.