Tarteform
Zuletzt aktualisiert: 9. Februar 2021

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Für ungefähr 22,54 Millionen Deutsche gilt Backen im Jahr 2020 als eine regelmäßige Freizeitbeschäftigung. Hierbei kommt dem Gebäck der Tarte eine wachsende Beliebtheit zu. Dieses lässt sich vielfältig anfertigen und hat ihren Ursprung in der französischen Küche. Speziell für diese Gebäckart gibt es bestimmte Formen, die die Zubereitung vereinfachen und als unterstützende Backhilfe gelten.

Mittlerweile wird die sogenannte Tarteform weltweit zum Kreieren von herzhaften sowie süßen Gebäcken benutzt. Dabei ist sie als Küchenutensil nicht nur funktional einsetzbar, sondern sieht häufig auch dekorativ aus. Innerhalb unseres Produktvergleichs haben wir verschiedene Ausführungen miteinander verglichen und entscheidende Aspekte herausgearbeitet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Tarteform eignet sich zum Backen von süßen oder herzhaften flachen Kuchen. Sie verleiht dem Gebäck den typisch geriffelten Rand der französischen Klassiker.
  • Als entscheidende Kaufkriterien gelten das Material, die Größe, die Hitzebeständigkeit, die Einfachheit der Reinigung und das Design.
  • Alternativ können auch weitere Formen verwendet werden. Optional eignet sich eine Quick- oder Springform.

Tarteformen im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Nachfolgend findest Du eine Zusammenstellung unserer favorisierten Tarteformen. Die vorgestellten Produkte sollen Dir dabei helfen, die richtige Auswahl passend zu Deinen Vorstellungen zu treffen.

Die einfache Handhabung: Die Kaiser Classic Tarteform mit Hebeboden

Als Teil der WMF-Group steht die Marke Kaiser seit über 100 Jahren für qualitatives Back-Equipment. Die Classic Tarteform gehört zur Serie Classic, welche aus insgesamt zwölf verschiedenen Backformen besteht. Beim ersten Anblick ist durch die schwarze Farbe des Aluminiums ein schlichtes Design zu erkennen. Der Durchmesser der Backform beträgt 28 cm, was als Standardgröße gilt. Zudem ist die Hitzebeständigkeit bis 230 °C garantiert und daher für den Backofen geeignet.

Insgesamt folgt die vorgestellte Tarteform einer einfachen Handhabung. Durch die Antihaftbeschichtung lässt sich der fertige Kuchen ganz einfach aus der Form entnehmen. Auch die Reinigung erfolgt durch den abnehmbaren Hebeboden problemlos. Im Anschluss lässt sich das Gebäck direkt auf dem Hebeboden servieren.

Fazit: Insgesamt erfüllt die Kaiser Classic Tarteform alle Funktionen, die für eine Backform in dieser Kategorie benötigt sind. Dabei ist die einfache Handhabung, die der abnehmbare Hebeboden ermöglicht, eine besonders auffallende Eigenschaft.

Das dekorative Design: Die Mäser 931142 Serie Kitchen Time

Seit über 140 Jahren besitzt Mäser ein vielfältiges Sortiment aus Küchenzubehör. Die Marke ist bekannt für einen gewissen Vintage-Look aus weißem Porzellan und Steingut. Daher hebt sich dieses Modell durch die dekorative Erscheinungsform von anderen Backformen ab. Insgesamt besteht sie aus dickwandigem Keramik, wobei die Innenseite weiß und die Außenseite in einem pastelligen hellgrün designed ist. Zusätzlich ist dieses Material nicht schadstoffhaltig und vermeidet das Einbrennen.

Vorteilhaft bei diesem Mäser-Produkt ist, dass es Temperaturextremen bis zu 300 °C standhält. Daher ist es sowohl in der Spülmaschine als auch im Backofen korrosionsbeständig. Außerdem eignet sich die Tarteform mit standardmäßigem Durchmesser für nahezu jede Art von Gebäck.

Fazit: Diese Tarteform sticht vorrangig mit ihrem außergewöhnlichen Erscheinungsbild heraus. Aber nicht nur dekorativ, sondern auch funktional zeichnet sich die Keramik-Tarteform etwa durch eine hohe Hitzebeständigkeit aus.

Der widerstandsfähige Boden: Die Kaiser Inspiration Tarteform mit Hebeboden Glas

Die folgende Produktempfehlung stammt erneut vom Hersteller Kaiser, ist allerdings der Kollektion Inspiration zugehörig. Im Vergleich zur ersten Tarteform besteht die Differenzierbarkeit hier im herausnehmbaren Hebeboden, welcher aus Glas konstruiert ist und daher durch eine verstärkte Schnittfestigkeit garantiert.

Die Stahl-Konstruktion ermöglicht eine gleichmäßige Bräunung durch die effiziente Wärmeleitung des Materials. Zudem ist der antihaftbeschichtete Außenring einfach abzunehmen, sodass sich das Gebäck wieder direkt mit der Glasplatte servieren lässt. Die gesamte Tarteform zeichnet sich außerdem erneut durch Spülmaschinenfestigkeit, Standard-Größe und eine Hitzebeständigkeit von 230 °C aus.

Fazit: Die Kaiser Inspiration Tarteform unterscheidet sich vorrangig durch einen herausnehmbare Kristall-Glasboden. Das Gebäck kann also einfach aus der Form entnommen werden und im Anschluss problemlos im widerstandsfähigen Boden geschnitten werden.

Die ungewöhnliche Form: Die meleg otthon Rechteckige Tarteform

Meleg Otthon ist ein Hersteller aus der Amazon Company, welcher verschiedene Backformen an Kunden veräußert. Dazu zählt auch die rechteckige Tarteform. Im Vergleich zu den bisher angeführten Produkten unterscheidet sie sich hinsichtlich ihrer Form. Die Abweichung vom typisch rund-, zum rechteckig-geriffelten Tarte, erzeugt einen Blickfang.

Das eingesetzte Material garantiert Spülmaschinenfestigkeit und ist dementsprechend auch korrosionsbeständig. Der abnehmbare Boden sowie die Antihaftbeschichtung ermöglichen wiederum ein vereinfachtes Lösen bzw. Reinigen. Ein weiterer Vorteil dieser Beschichtung liegt darin, dass der Kohlenstoffstahl umweltfreundlich sowie ungiftig ist und nicht rostet.

Fazit: Ein Alleinstellungsmerkmal dieser Tarteform ist ihre Form, da sie einen rechteckig-geriffelten Rand besitzt. Aber auch mit das Versprechen der rostfreien Antihaftbeschichtung differenziert sie sich von übrigen Produkten.

Die praktische Aufbewahrung: Die Relaxdays Obstkuchenform aus Silikon

Bei Relaxdays ist ein E-Commerce Hersteller, welcher Haushaltsprodukte anbietet. Unter anderem befindet sich die Obstkuchenform innerhalb seines Sortiments. Ein entscheidendes Merkmal bei diesem Küchenutensil liegt im Material. Durch die Silikon-Beschaffenheit kann die Backform zusammengerollt und platzsparend in der Küche aufbewahrt werden. Neben diesem Aspekt besitzt das Material zudem eine Antihaft-Funktion, welches ein problemloses Entnehmen des Gebäck ohne zusätzliche Beschichtung ermöglicht.

Mit 25 cm Durchmesser liegt die Tarteform von Relaxdays noch im Normbereich und kann vielseitig verwendet werden. Zudem zeichnet sie sich durch eine auffallend rote Farbe und eine Höhe von 3 cm aus. Erwähnenswert ist zuletzt, dass zwar eine Spülmaschinenfestigkeit gegeben ist, die Hitzebeständigkeit sich allerdings nur auf die Mikrowelle bezieht.

Fazit: Die Silikon-Backform von Relaxdays eignet sich vor allem für Küchen mit geringem Stauraum. Zudem besitzt dieses Material eine Antihaft-Funktion, was das Einbrennen des Gebäcks verhindert und das anschließende Lösen erleichtert.

Kauf- und Bewertungskriterien für Tarteformen

Damit Du Dich für eine Tarteform nach Deinen Vorstellungen entscheiden kannst, solltest Du die Alternativen nach bestimmte Kriterien abwägen. Diese objektiven Kriterien, die für Deine Kaufentscheidung relevant sind, umfassen:

Im Folgenden wollen wir Dir einen detaillierten Einblick zu den unterschiedlichen Entscheidungskriterien geben. Dies soll Dir dabei helfe, die Produkte fundiert zu vergleichen.

Material

Es gibt verschiedene Materialien aus denen eine Tarteform bestehen kann. Jedes dieser Materialien hat bestimmte Funktionen, die sich durch die jeweilige Beschaffenheit ergeben.

Glas, Porzellan sowie Keramik ist besonders dekorativ und kratzfest. Zudem wird hier die Wärme nach einer gewissen Erwärmdauer in der Form gehalten und der Kuchen erhält so die gewünschte Knusprigkeit. Im Gegensatz hierzu hat Silikon lediglich eine geringe Wärmeleitung, bietet allerdings sowohl eine Antihaft-Funktion als auch eine platzsparende Aufbewahrung.

Emaille oder Gusseisen ist zwar vom Gebäck schwer zu lösen, zeichnet sich aber durch eine hohen Grad an Wärmeleitung und Säurebeständigkeit aus. Zuletzt besteht die Wahlmöglichkeit zwischen Weiß- oder Schwarzblech. Weißblech ist besonders preisgünstig, wohingegen Schwarzblech über eine Antihaftwirkung und Wärmeleitung verfügt. Beiden Materialien fehlt jedoch die Kratzfestigkeit.

Größe

Natürlich ist Die Backform auch in unterschiedlichen Größen erhältlich. Als Standardgröße gelten 22 – 28 cm Durchmesser. Es gibt jedoch auch kleine Formen mit ca. 8 cm (Tartelettes) sowie große Formen ab ungefähr 30 cm Durchmesser (Quicheformen). Eine durchschnittliche Tarteform weist zudem eine Höhe von ca. 2 bis 3 cm auf.

Insgesamt solltest Du die Größe nach dem Backvolumen sowie der Anzahl der Personen auswählen. Rezepte sind außerdem oftmals an die Standardgröße der Form angepasst und müssen daher an kleinere oder größere Ausgaben angepasst werden.

Hitzebeständigkeit

Ein ausschlaggebendes Kriterium für die Wahl der Tarteform stellt die Hitzebeständigkeit dar. Sie gibt an, welchen Temperaturen das Material ausgesetzt werden darf, ohne dass sich Verformungen ergeben. Die Korrosionsbeständigkeit entscheidet demnach darüber, ob die Tarteform für den Ofen, die Mikrowelle oder die Spülmaschine geeignet ist.

Einfachheit der Reinigung

Bei der Einfachheit der Reinigung spielen drei verschiedene Faktoren eine Rolle. Zunächst ist entscheidend, ob die Tarteform eine Spülmaschinenfestigkeit aufweist. Wenn dies nicht der Fall ist, ist sie per Hand zu reinigen.

Falls die bestimmte Backform nicht antihaftbeschichtet ist, brennt sich das Gebäck leichter ein. Dadurch erschwert sich das Ablösen von der Form, da Reste daran haften bleiben. Folglich beeinträchtigt das Fehlen einer solchen Beschichtung den Prozess der Reinigung.

Zuletzt solltest Du darauf achten, dass sich der Boden entnehmen lässt. Mit einem sogenannten Hebeboden lassen sich Boden und Rand getrennt reinigen, was zu einer einfacheren Handhabung führt.

Design

Ausschlaggebend für das Design einer Tarteform ist das Material, da es der Backform in die Farbe verleiht. Dementsprechend hat Schwarzblech eine schwarz-graue oder Glas eine durchsichtige Farbgebung. Allerdings kann sie farblich auch vom Material variieren und so aus der Masse herausstechen. Dies ist bei für Backen geeigneten Silikonformen ebenso möglich, wie bei denen aus Keramik. Zudem kann die Form auch vom typisch rund-geriffelten Rand abweichen. Alternativ lässt sich beispielsweise eine rechteckige, quadratische oder herzförmige Tarte anführen.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Tarteform ausführlich beantwortet

Ziel des folgenden Ratgebers ist es, Unklarheiten zum Thema Tarteform zu lösen und Dir ein ausführliches Wissen rund um die spezielle Backform zu geben. Dabei haben wir uns an den wichtigsten Fragen orientiert.

Was ist eine Tarteform?

Im Prinzip nutzen Tarteformen sowohl Hobby-Bäcker als auch Spezialisten. Die Verwendung besteht hauptsächlich im Backen von flachen Kuchen, welcher mit unterschiedlichen Zutaten belegt ist. Da Du sie entweder für süße oder herzhafte Gerichte verwenden kannst, gilt sie zudem als flexibel einsetzbar.

Der entscheidende Vorteil der Tarteform liegt allerdings darin, dass sie den typischen runden sowie geriffelten Rand der Tarte entstehen lässt. Dieser ‘Eye-Catcher’ macht Deine kreierten Speisen optisch noch ansprechender. Zudem lassen sich die zubereiteten Gerichte oftmals in der Form selbst servieren, weswegen der Küchenhelfer eine dekorative und gleichzeitig funktionale Funktion aufweist.

Welche Arten von Tarteformen gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten von Tarteformen, welche wiederum unterschiedliche Funktionen aufweisen. Dabei sind diese drei Typen zu unterscheiden:

  • Form mit Hebeboden
  • Tartering
  • Geschlossene Tarteform

Falls die Tarteform einen Hebeboden besitzt, kann sie nach dem Backvorgang einfach aus der Form gedrückt werden. Dies gelingt dadurch, dass der Boden lediglich in den Außenring eingelegt ist. Dementsprechend ist hier kein Stürzen notwendig, da sich das Gebäck einfach aus der Form lösen und daraufhin schneiden lässt. Für Rezepte mit flüssigen Teigen kannst Du den Hebeboden allerdings nicht verwenden.

Bei einem Tartering kannst Du den ausgerollten Teig einfach ausstechen. Da so eine dünne Auslegung möglich ist, wird der Teig auch beim Backen knuspriger. Der fertige Kuchen lässt sich nach dem Backen auch ohne Einfetten oder Mehlen einfach aus der Form lösen. Negativ anzusehen ist allerdings, dass hier kein typisches Wellenmuster am Gebäck entsteht, da der Tartering glatt ist. Auch diese Art ist für flüssige Teige nicht geeignet.

Mit einem Tartering kannst du den dünn ausgerollten Teig einfach ausstechen. (Bildquelle: Pablo Lancester Jones / Unsplash)

Die geschlossene Form ist die klassische Methode zum Backen einer Tarte. Dabei erfolgt die Auslegung des Teiges in der Form und wird auch darin gebacken sowie serviert. Der Teig kann so im Ofen nicht auslaufen und gilt gleichzeitig als Servierform. Problematisch ist hier aber die Bruchgefahr und die Schwierigkeit des Schneidens in der Form.

Was kostet eine Tarteform?

Die Preise einer Tarteform variieren in einer schmalen Preisspanne. Dennoch können sie in verschiedene Preisklassen eingeteilt werden. Diese werden als niedrigpreisig, mittelpreisig und hochpreisig klassifiziert. Je höher die genannten Preise, desto qualitativer ist das Material und die Zusatzfunktionen, die die Backform beinhaltet.

Preisklasse Erhältliche Produkte
Niedrigpreisig (8 – 15 €) Backformen aus Silikon oder Blech, mit oder ohne Hebeboden
Mittelpreisig (15 – 25 €) Backformen aus Keramik, Porzellan oder Glas, Hebeboden integriert
Hochpreisig (ab 30 €) Backformen aus Gusseisen, Wärmeleitung, edles Design

Bereits im mittelpreisigen Segment kannst Du sowohl stabile als auch hitzebeständige Materialien erhalten. In den meisten Fällen ist hier auch ein Hebeboden integriert, welcher die Reinigung sowie das Lösen vereinfacht.

Welche Alternativen zur Tarteform gibt es?

Falls Dir die Investition in ein weiteres Küchenutensil zu teuer ist oder Du keine Leidenschaft am regelmäßigen Backen findest, musst Du Dir nicht unbedingt eine Tarteform beschaffen. In diesem Fall kannst Du auch auf Alternativen zurückgreifen, welche eine ähnliche oder nahezu identische Funktion aufweisen.

Zum einen kannst Du eine Quickform verwenden, die sich lediglich in der Größe der Formen unterscheidet. Wie oben bereits erwähnt, besitzt sie einen Durchmesser ab 30 cm eine Höhe ab 3 cm. Dementsprechend lässt sie sich identisch zur Tarteform verwenden, benötigt allerdings mehr Teigmenge.

Als zweite Alternative kannst Du eine Springform benutzen. Zwar erhält die Tarte hiermit nicht die typisch geriffelte Form, der Teig lässt sich aber identisch in der Form befüllen und backen. Eine rechteckige Form ist hier nicht zu empfehlen, da der Teig beim Entnehmen schnell brechen kann.

Fazit

Eine Tarteform eignet sich für das Backen von süßen oder herzhaften Tartes nach französischer Art. Da es verschiedene Arten und Variationen gibt, musst Du verschiedene Optionen vergleichen und entscheiden, welche Aspekte für dich ausschlaggebend sind. Grundlegende Kriterien, die Du beim Kauf Deiner Tarteform beachten solltest, beziehen sich auf das Material, die Größe, die Hitzebeständigkeit, die Einfachheit der Reinigung sowie das Design der Form.

Falls Du kein Geld für ein weiteres Küchenutensil ausgeben möchtest oder derzeit noch keine Tarteform besitzt, kannst Du auch auf einige Alternativen beim Backen der Tartes zurückgreifen. Diese bestehen in der Verwendung einer Quick- oder runden sowie rechteckigen Springform.

Bildquelle: Bernadette Wurzinger / Pixabay

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