Wasserkessel
Zuletzt aktualisiert: 23. November 2020

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Wasserkessel waren noch vor wenigen Jahrzehnten in jedem Haushalt zu finden. Das Pfeifen der Kesselflöte gehörte damals noch zum Alltagsleben dazu. Inzwischen wurden die traditionellen Instrumente allerdings durch ein neues Alltagsobjekt abgelöst: den elektrischen Wasserkocher.

In letzter Zeit ist die klassische Art der Wassererwärmung jedoch wieder gefragt: Nicht nur Nostalgikerinnen und Design-Liebhaber entdecken die Geräte wieder für sich. Auch das ökologische Bewusstsein spricht für den extrem langlebigen Wasserkessel, der bei vielen Modellen zudem ohne Plastik auskommt. In Kombination mit den zunehmend verbreiteten Induktionsherden schlagen Wasserkessel ihre elektrischen Nachfolger außerdem in Sachen Energieverbrauch. In unserem großen Wasserkessel Test 2021 stellen wir alle wichtigen Informationen zum Thema zusammen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wasserkessel sind eine charmante Alternative zum elektrischen Wasserkocher und haben sich vom unscheinbaren Alltagsprodukt zum besonderen Accessoire unter den Küchengeräten gewandelt.
  • Benutzt man Wasserkessel auf dem Gas- oder Induktionsherd, sind sie sogar energiesparender als moderne Wasserkocher.
  • Teeliebhaber kommen mit einem schönen Teekessel voll auf ihre Kosten. Aber auch bei Baristas erfreut sich das Gerät wachsender Beliebtheit, denn mit ihm lässt sich Kaffe besonders gut manuell aufbrühen.

Wasserkessel im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Die Auswahl an Wasserkesseln auf dem Markt ist schier endlos. Wir haben im Folgenden eine Auswahl der besten Produkte für unterschiedliche Ansprüche zusammengestellt.

Der beste Allround Wasserkessel

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Der 3 Liter Edelstahl Wasserkessel von kela ist ein günstiges und solides Einsteigermodell, das allen Anforderungen genügt. Er hat einen Bodendurchmesser von 22 Zentimetern, ist induktionsgeeignet und in verschiedenen Farben erhältlich.

Hier handelt es sich um einen typischen Flötenkessel, der mit einem Pfeifton auf das Kochen des Wassers aufmerksam macht. Seine Formgebung ist zeitlos und universal.

Bewertung der Redaktion: Wer wenig Geld ausgeben will und trotzdem einen hübschen Wasserkessel sein eigen nennen will, ist mit diesem Modell bestens beraten.

Der beste Wasserkessel aus Gusseisen

Der Tealøv Wasserkessel aus Gusseisen bringt direkt einen Hauch fernöstlicher Teekultur nach Hause. Wie die meisten gusseisernen Kessel sind seine Maße eher klein, damit er nicht zu schwer wird. Es gibt ihn in unterschiedlichen Größen von 350 Milliliter bis 1,1 Liter Fassungsvermögen.

Dieses handgefertigte Produkt eignet sich besonders gut zur Zubereitung von Tee, da es das Wasser gleichmäßig erwärmt und sehr lange warm hält. Außerdem wird ein herausnehmbarer Teesiebgleich mitgeliefert.

Bewertung der Redaktion: Der gusseiserne Wasserkessel von Tealøv ist besonders geeignet für Teeliebhaberinnen und solche, die es noch werden wollen.

Der beste Wasserkessel aus Glas

Dieser schöne Wasserkessel von Trendglas Jena besteht aus Borosilikat, einem Material, das wesentlich bruchfester und robuster als herkömmliches Glas ist. Er kann sogar auf einem Gasherd benutzt werden, wobei hier darauf zu achten ist, dass die Glasfläche bei andauernder Benutzung auf der Flamme verrußen kann.

Mit 1,75 Liter Fassungsvermögen liegt der Glaskessel im Mittelfeld, was das Fassungsvermögen angeht. Dafür bietet er eine einmalige Einsicht in die Teeherstellung, da man quasi live dabei zusehen kann, wie sich das Wasser durch den zugegebenen Tee verfärbt.

Bewertung der Redaktion: Der Wasserkessel von Trendglas Jena ist ein filigranes und schönes Objekt, das aufgrund seines Materials aus der Masse der verschiedenen Kessel heraussticht.

Der beste emaillierte Wasserkessel

Ein wahrer Klassiker ist dieser Wasserkessel des französischen Herstellers Le Creuset. Die emaillierte Oberfläche strahlt Gemütlichkeit aus und ist in bunten, aber nicht zu aufdringlichen Farben zu haben. Mit 2,1 Liter Fassungsvermögen lässt sich genügend Teewasser für die ganze Familie kochen und auf dem Induktionsherd funktioniert der Kessel einwandfrei.

Produkte von Le Creuset stehen für hohe Qualität und einwandfeie Verarbeitung. Der Griff besteht aus hitzebeständigem Phenol – so sind Verbrennungen oder Verformungen des Materials im Prinzip ausgeschlossen. Mit einem charakteristischen Pfeifton zeigt der Kessel an, dass das Wasser am Siedepunkt ist.

Bewertung der Redaktion: EIn absoluter Klassiker für Freunde des urigen Landhausstils, der Erinnerungen an Großmutters Zeiten wachwerden lässt.

Der beste Schwanenhals Wasserkessel

Der Hario Buono hat sich inzwischen auch zu einem Klassiker gemausert. Mit dem welligen Design und dem filigranen Hals ist er ein echter Blickfänger. Auch aus Style-Gründen ist er bei Baristas sehr angesagt, was aber auch an seiner perfekten Eignung zur Kaffeezubereitung liegt.

Der Buono ist aus Edelstahl gefertigt und damit induktionsgeeignet. Obwohl er sehr handlich daherkommt, hat er immerhin 1,2 Liter Fassungsvermögen, womit sich schon mal mehrere Tassen befüllen lassen.

Bewertung der Redaktion: Wer sich in der Kunst des manuellen Kaffee-Aufbrühens versuchen möchte, kommt um einen Schwanenhalskessel nicht herum. Dieser hier ist sowohl praktisch als auch elegant.

Wasserkessel: Kauf- und Bewertungskriterien

Wasserkessel gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei, egal ob es ein zweckmäßiger Allrounder, ein Hingucker bei der traditionellen Teezeremonie oder ein Begleiter für den nächsten Outdoor-Trip werden soll.

Eines können alle Wasserkessel: Wasser zum Kochen bringen. Doch je nach Anwendungsbereich gilt es, unterschiedliche Kriterien beim Kauf zu beachten:

In den nächsten Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien ankommt.

Fassungsvermögen / Größe

Im Gegensatz zu elektrischen Wasserkochern gibt es bei Wasserkesseln eine große Varietät, was das Fassungsvermögen angeht. Gilt es, eine vierköpfige Familie regelmäßig mit Tee zu versorgen, kann ein 5-Liter-Kessel sinnvoll sein, soll der Kessel oft auf Reisen gehen, tut es vielleicht auch ein Modell mit 0,5 Litern.

Gerade beim täglichen Gebrauch machen sich Wasserkessel mit hohem Eigengewicht schnell bemerkbar.

Logischerweise sind größere Kessel auch schwerer als kleinere Modelle. Wenn in großen Kesseln zu viel Wasser erhitzt wird, ist das nicht unbedingt ein Problem: Die allermeisten Wasserkessel halten ihren Inhalt noch sehr lange warm.

Ist ein Kessel dagegen  sehr klein und filigran, hat er meist eher einen dekorativen statt einen praktischen Nutzen. Nicht nur ist er dann schwieriger zu handhaben, auch die für die Erwärmung aufgewendete Energie steht irgendwann in keinem Verhältnis mehr zur Menge heißen Wassers.

Der Durchmesser der Kesselbodens sollte möglichst genau zur Größe der Herdplatte passen, so dass ein optimaler Energie-Wirkungsgrad erreicht wird.

Material

Die Materialgestaltung von Wasserkesseln ist äußerst vielseitig. Zu den klassischen Materialien gehört zum Beispiel Gusseisen, das man von japanischen Teekännchen kennt. Es eignet sich für alle Herdarten inklusive Induktion und ist durch seine hohe Hitzebeständigkeit zudem perfekt für Kaminöfen geeignet. Da Gusseisen sehr schwer ist, gibt es überwiegend kleine Kessel aus diesem Material.

Ein weiterer Materialklassiker ist Emaille, das eine farbenfrohe Gestaltung ermöglicht. Genau genommen ist es eine Beschichtung, die auf Gusseisen, Stahl oder Aluminium aufgetragen wird, sehr hitzebeständig ist und das beschichtete Material vor Korrosion schützt. Emaille-Kessel funktionieren darüber hinaus problemlos auf Induktionsherden.

Weit verbreitet sind Modelle aus rostfreiem Edelstahl. Hierbei wird Stahl mit Chrom und Nickel legiert und damit rost- und säurebeständig.

Bei einer Nickelallergie allerdings sollte lieber zu einem anderen Material gegriffen werden. Wasserkessel aus Edelstahl funktionieren nur dann auf Induktionsherden, wenn sie über einen sogenannten “Sandwichboden” verfügen, der sie ferromagnetisch macht. Das wird in der Regel durch eine Prägung angezeigt, die einer Metallfeder ähnelt.

Aluminium kennt man als Werkstoff für Espressokannen. Das Material wird auch bei manchen Wasserkesseln eingesetzt, macht sie sehr leicht und damit gut für die Outdoor-Küche geeignet. Allerdings ist Aluminium insgesamt weniger robust als zum Beispiel Gusseisen oder Edelstahl und funktioniert zudem nicht auf Induktionsherden. Auch für Aluminium gilt: Nur mit entsprechender Bodenbeschichtung ist der Wasserkessel induktionsgeeignet.

In letzter Zeit gibt es auch einen Trend zu Wasserkesseln aus Glas. Da normales Glas natürlich nicht bruchsicher genug ist, kommt hier eine besondere Variante zum Zug: Das Borosilikatglas. Es bietet eine hübsche Alternative zu anderen Materialien und kommt häufig bereits mit einem Teesieb. Allerdings ist auch Borosilikatglas nicht so robust wie Metall und auch nicht induktionsgeeignet.

Auch Kupfer spielt als Material für Wasserkessel eine Rolle, wenn auch eine kleine. Es ist extrem leitfähig und nutzt die eingesetzte Wärmeenergie somit am effektivsten. Das rot schimmernde Metall ein echter Hingucker und gleichzeitig auch nicht ganz billig. Kupfer ist allerdings nicht sehr robust und kann sich bei zu starker Hitzeeinwirkung verformen. Deshalb ist es eher weniger für offene Feuer geeignet. Ohne integrierten Sandwichboden ist auch dieses Material nicht für Induktionsherde geeignet.

Mit Deckel oder ohne?

Klassische Flötenkessel werden über den Ausguss mit Wasser befüllt und haben dementsprechend keinen zusätzlichen Deckel zur Befüllung. Das erhöht die Energieeffizienz, indem sich wie in einem Schnellkochtopf Druck im Innern aufbauen kann. Der Druck wiederum lässt bei entsprechendem Flötenaufsatz das typische Kesselpfeifen entstehen.

Eine zusätzliche Deckelöffnung kann aber auch praktisch sein, wenn sie groß genug ist. Dann ermöglicht sie zum Beispiel das Einsetzen eines Siebes für Tee und man hat genug Spielraum, um den Kessel von innen zu reinigen.

Design

Viele Menschen entscheiden sich für klassische Wasserkessel, weil sie optisch wesentlich mehr hergeben als ihre elektrisch betriebenen Nachfolger. Es hat einfach einen ganz besonderen Charme, sein Teewasser auf dem Herd aufzusetzen.

Zu den vielen zeitlose Designer-Stücken zählen zum Beispiel die emaillierten Schmuckstücke der französischen Marke Le Creuset, die gerne in strahlendem rot oder orange daherkommen.

Das Edelstahlmodell 9093 der italienischen Marke Alessi dagegen ist ein zeitloses Produkt aus den achtziger Jahren. Es verfügt zudem über eine hünsche vogelförmige Pfeife. Auch der japanische Industriedesigner Sori Yanagi hat einen Wasserkessel entworfen, der zum Klassiker wurde.

Wasserkessel mit Schwanenhals-Ausguss wie der Buono von Hario kommen ohne die charakteristische Pfeife daher, haben dafür aber eine ganz besondere Optik. Zudem sind sie bei Baristas sehr beliebt, da sie für einen gleichmäßigen Ausfluss des heißen Wassers sorgen, was beim manuellen Aufbrühen von Kaffee von großer Bedeutung ist.

Umweltverträglichkeit

Während in elektrischen Wasserkochern in der Regel Plastik verbaut ist, kommen viele Wasserkessel komplett ohne diesen aus. Das macht sie nicht nur umweltverträglicher, sondern auch langlebiger als die elektrischen Varianten.

Da Wasserkessel zur Zubereitung von Trinkwasser dienen, ist außerdem darauf zu achten, dass sie frei von Schwermetallen und anderen Schadstoffen sind.

Schwermetalle wie zum Beispiel Kupfer können sich bei hoher Hitzeeinwirkung und Beschädigung des Materials von Wasserkesseln lösen. Inzwischen wird aber davon ausgegangen, dass die hierdurch in die Lebensmittel gelangenden Konzentrationen bei Kupfer unbedenklich sind.

Auch das Leichtmetall Aluminium steht im Verdacht, schädlich zu sein, weshalb manche Aluminiumbehältnisse von innen beschichtet sind. Bei dieser Beschichtung wiederum ist darauf zu achten, dass sie frei von dem Weichmacher BPA ist.

Outdoor-Tauglichkeit

Beim Wandern oder Camping tut ein heißer Kaffee oder Tee immer gut. Deshalb sind Wasserkessel auch essentieller Bestandteil einer guten Outdoor-Ausrüstung.

Wichtig ist für diesen Anwendungszweck, dass das Gerät robust und trotzdem leicht und kompakt ist. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Wasserkessel aus feuerfestem Material sind, denn draußen werden sie in der Regel über offener Flamme benutzt. Benutzt man einen Gaskocher, ist auf einen geringeren Bodendurchmesser zu achten, damit die Geräte stabil auf dem Kocher stehen können.

Manche Modelle sind sogar faltbar und damit sehr praktisch zu verstauen. Möglich wird das in der Regel mit der Verwendung von Silikon. Ansonsten hat das leichte Aluminium im Outdoor-Bereich die Nase vorn.

Wasserkessel: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Bei so vielen Variationen, Looks und Materialien tauchen natürlich Fragen auf. Im Folgenden werden die häufigsten Fragen zum Thema Wasserkessel aufgeführt und beantwortet.

Für wen eignet sich ein Wasserkessel?

Der Wasserkessel ist eine optisch ansprechendere Alternative zum elektrischen Wasserkocher und lohnt sich deshalb vor allem für Menschen, die ihrer Küche noch ein ästhetisches i-Tüpfelchen hinzufügen wollen.

Wasserkessel sind praktisch, wenn man über einen Kaminofen verfügt. Ist der Ofen an, kann ohne viel Aufwand nebenbei Wasser gekocht werden.

Wasserkessel versprühen in der Küche einen ganz besonderen Retro-Charme. (Bildquelle: Lucas George Wendt / unsplash)

Wer seine Gäste zum Tee oder Kaffee beeindrucken möchte, ist mit einem Wasserkessel ebenfalls gut beraten. Für traditionelle japanische Teezeremonien ist ein elektrischer Wasserkocher ein No-Go und auch unter Kaffeeliebhabern wird die händische Art des Aufbrühens per Wasserkessel immer beliebter.

Wasserkessel sind zudem tatsächlich energiesparender als Wasserkocher, wenn man auf einem Gas- oder Induktionsherd kocht. Wer jedoch nicht über solch einen Herd verfügt, hat mit einem Wasserkessel keinen wirklichen praktischen Vorteil.

Welche Arten von Wasserkesseln gibt es?

Im Wesentlichen können zwei Arten von Wasserkesseln unterschieden werden. Im Folgenden stellen wir sie kurz vor:

Art Vorteile Nachteile
Flötenkessel Zeigen durch ein Pfeifen an, wann das Wasser kocht, Haben meist keinen zusätzlichen Deckel auf der Oberseite, wodurch effiziente Erhitzung ähnlich wie in einem Schnellkochtopf möglich ist Fehlt ein Deckel auf der Oberseite, ist es nicht möglich, ein Teesieb oder Ähnliches einzusetzen, Ohne Deckel ist eine ausgiebige Reinigung des Innenlebens kaum möglich
Schwanenhalskessel Das Wasser fließt langsam und gleichmäßig aus dem Hals, was insbesondere sehr gut zum Aufbrühen von Kaffee geeignet ist, Haben in der Regel einen Deckel, durch den ein Teesieb einsetzbar und die Reinigung gut möglich ist, Sehen meist sehr dekorativ aus Haben kein akustisches Signal, um anzuzeigen wann das Wasser kocht

Natürlich bestätigen auch hier die Ausnahmen die Regel: Nicht alle Flötenkessel kommen ohne Deckel daher, und nicht nur unter den Schwanenhalskesseln gibt es besonders dekorative Modelle.

Wo kann ich einen Wasserkessel kaufen?

Wassserkessel gibt es überall dort, wo es Haushaltswaren gibt. Das kann der Fachhandel für Küchengeräte sein, das klassische Kaufhaus oder der Baumarkt.

Auf den folgenden Webseiten findet sich eine große Auswahl von Wasserkesseln für jeden Geschmack:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • real.de
  • manufactum.de

Was kostet ein Wasserkessel?

Schöne Noname-Wasserkessel aus Edelstahl sind schon für unter 20 Euro zu haben. In der gleichen Preiskategorie bewegen sich auch Outdoor-Produkte aus Aluminium, zum Beispiel von Trangia.

Mit den meisten Wasserkesseln lässt sich auch auf offenem Feuer einfach ein Heißgetränk zubereiten. (Bildquelle: Soroush Karimi / unsplash)

Edelstahl-Kessel bekannter Küchengeräte-Hersteller wie WMF, Elo oder Cilio sind da schon zwischen 30 und 50 Euro angesiedelt. Bei 30 Euro beginnen auch die Preise für hübsche Emaile-Produkte sowie gusseiserne Kesselchen im japanischen Stil.

Art Preisspanne
Edelstahlkessel circa 15 bis 120 Euro
Glaskessel circa 30 bis 90 Euro
Emaillekessel circa 30 bis 120 Euro
Gusseisenkessel circa 30 bis 200 Euro

Soll es ein bekannter Designklassiker sein, gehen die Preise erst bei 50 Euro los. So liegt das bekannte Modell 9093 des italienischen Herstellers in der Regel bei 75 Euro, verschiedene schön emaillierte Produkte von Le Creuset beginnen in der gleichen Liga. Extravagante Modelle gehen sogar weit über 100 Euro hinaus, wie etwa handgefertigte Kupfer- oder Gusseisenkessel.

Welche Alternativen gibt es zum Wasserkessel?

Die einzige wirkliche Alternative zum Wasserkessel bietet sein elektrischer Nachfolger, der Wasserkocher. Damit lässt sich zugegebenermaßen bequemer Wasser erhitzen. Gegenüber dem Kochen auf Elektroherden haben Wasserkocher auch einen großen Vorteil: Sie sind energiesparender.

Vom Style her kann ein elektrischer Wasserkocher aber nicht mit dem klassischen Wasserkessel mithalten. Und überall dort, wo eine Steckdose fehlt, sei es beim Camping oder Wandern, ist ein Wasserkessel damit unverzichtbar.

Wie reinige ich einen Wasserkessel?

Solange man nur reines Wasser im Wasserkessel erhitzt, reicht es, den Kessel ab und zu mit klarem Wasser durchzuspülen. Wichtig ist, Wasser nicht über längere Zeit im Kessel stehen zu lassen, denn so bilden sich Bakterien und, je nach Kalkhaltigkeit des Wassers, Kalkablagerungen.

Sollte man Tee, Kaffee oder andere Getränke direkt im Kessel zubereiten, so muss dieser natürlich regelmäßig gereinigt werden. Hierzu reicht bei den meisten Modellen handelsübliches Spülmittel aus oder ein Gang in der Spülmaschine aus. Um sicherzugehen, dass der Kessel das auch wirklich verträgt, sollte aber unbedingt vorher in den jeweiligen Reinigungsempfehlungen nachgeschaut werden.

Manche Materialien wie Kupfer reagieren empfindlich auf säurehaltige Spülmittel. Bei Aluminium hingegen sollte darauf geachtet werden, dass das Material leicht zerkratzt und unschön wird.

Wie entkalke ich einen Wasserkessel?

Zum Entkalken eignen sich Hausmittel wie Essigessenz oder Zitronensäure besonders gut. Sie werden einfach mit Wasser im Kessel erhitzt und die Lösung dann für mehrere Stunden im Gefäß stehen gelassen. Wird die Prozedur regelmäßig wiederholt, vermeidet man so hartnäckige Kalkablagerungen, die manchmal nur manuell zu entfernen sind, also zum Beispiel mit rauen Schwämmen.

Schwanenhalskessel eignen sich besonders gut zum Aufbrühen von Kaffee. (Bildquelle: Alex Chernenko / unsplash)

Auch bei der Entkalkung ist bei bestimmten Materialien Vorsicht geboten. So ist bei Kupfer unbedingt auf Säure zu verzichten. Bei Aluminiumkesseln sollte man dagegen aufpassen, das Material nicht zu sehr zu zerkratzen.

Zur Vorbeugung der Verkalkung helfen Kalkfänger. Das sind metallische Ringe, die in den Kessel gegeben werden und dort den Kalk auffangen. Sie sind in den meisten Geschäften erhältlich, in denen man auch die Kessel kaufen kann. Zur Reinigung können sie einfach ausgewaschen werden.

Fazit

Wasserkessel sind eine attraktive Alternative zu elektrischen Wasserkochern. Im Outdoor-Bereich sind sie unverzichtbar und auch wer einen Kaminofen besitzt, sollte diesen mit einem schönen Wasserkessel ergänzen. Es gibt die unterschiedlichsten Farben, Formen und Materialien und auch echte Designklassiker, so dass für jeden Geschmack etwas Passendes dabei ist.

Wer gerne viel Tee trinkt, greift am besten zu einem klassischen Flötenkessel, der mit einem Pfeifen das Kochen des Wassers ankündigt. Unter Baristas ist der Schwanenhalskessel beliebt, mit dem sich ideal Kaffee von Hand aufbrühen lässt.

Bildquelle: Kuzmik/ 123rf.com

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